12.08.2017, von Johannes Ullrich

Katastrophenschutzübung in Weilburg

Zusammen mit den Feuerwehren der Stadt Weilburg, dem DRK Oberlahn, dem DLRG und den Reservisten der Bundeswehr fand am 12.08.2017 eine Katastrophenschutzübung (KatS) in Weilburg statt.

Ein über Weilburg ziehendes Unwetter sorgte am Samstagmorgen für die Alarmierung von verschiedenen Rettungskräften.

Eine Wandergruppe wurde im Waldgebiet von Odersbach von umgefallenen Bäumen eingeschlossen, mehrere Kanus kenterten auf der Lahn und an der Schleuse Kirchhofen wurden Personen durch einen Blitzeinschlag verletzt. Auf diese Szenarien trafen die Kameraden von DLRG und Feuerwehr. Aufgrund des hohen Lahnpegels und der hohen Fließgeschwindigkeit des Wassers, wurde von der Übungsleitung beschlossen keine Boote zu Wasser lassen. Dadurch entfiel auch der Einsatzauftrag für das THW einen Anlegesteg mit dem Einsatzgerüstsystem (EGS) zu bauen. 

Zusammen mit den Reservisten der Bundeswehr und dem Einsatzleitwagen (ELW) 2 der FFW Weilburg, baute das THW Weilburg die Technische-Einsatzleitung (TEL) an der Schleuse auf. Das DRK stellte Sanitäter und RTWs zur Verfügung und richtete eine Verletzen-Sammelstelle ein. 

Der Einsatzauftrag für das THW lautete „Vermisste Personen durch Hangrutsch“ auf der Kirchhöfer Seite der Lahn. 

Am Einsatzort angekommen rüstete sich die erste Bergungsgruppe mit PSAgA, und Schleifkorb aus und rettete eine verletzte Person aus einem Hang. 

Die zweite Bergungsgruppe führte eine Personensuche durch und nachdem eine weitere verletzte Person gefunden wurde, wurde diese mittels einer ca. 100 m langen Seilbahn und der Unterstützung der B1 aus dem unwegsamen Wald gerettet. Dazu wurde zusätzlich mit dem EGS ein sogenanntes Greifzugportal errichtet. 

Mittags wurden wir von der Bundeswehr aus der Feldküche versorgt. Nach Übungsende und wieder Herstellung der Einsatzbereitschaft wurde am Feuerwehrstützpunkt Weilburg gemeinsam gegrillt und die Übung gemütlich ausklingen lassen.


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